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Frauenreise in den Senegal

Dauer: 2 Wochen
Definitive Reisetermine in Absprache mit den Interessenten
Reiseleitung: Johannes Frischknecht
Es gelten die allgemeinen Reisekonditionen

Reiseprogramm

1. Tag
Ankunft in Dakar, Transfer ins Hotel.

2. Tag
Stadtbesichtigung am Morgen. Nachmittags erste Kontaktnahme und Gespräch mit senegalesischen Frauen. Abends gmeinsames Essen im traditionellen Stil.

3. Tag
Ausflug nach Gorée. Mit der Schaluppe fahren wir eine halbe Stunde ins Meer hinaus zur historischen, von der UNESCO kulturell geschützten Insel hinüber. Wir besuchen das Sklavengefängnis, von dem aus über 20 Millionen Schwarzafrikaner/innen in die amerikanische Verklavung verschifft wurden. In Gorée besuchen wir auch das Frauenmuseum und erkunden im Spaziergang diese so besondere Insel. In einem Strandrestaurant geniessen wir das Mittagessen. Je nach Jahreszeit können wir sogar baden. Gegen Abend kehren wir aufs Festland zurück.

4. Tag
Vortrag und Gespräch über traditionelle senegalesische Medizin. Ausflug in ein Dorf, in dem traditionelle Heiler ihr überliefertes Wissen mit Kranken teilen. In Gesprächen nähern wir uns der afrikanischen Seele. Afrikanisches Heilwissen hat sich, wie in allen Kulturen, über Jahrtausende zu einem grossen Erfahrungs- und Ritualschatz entwickelt.

5. Tag
Islam ist die bestimmende Religion in Senegal. Was bedeuted dies für die Frauen? Wie sehen diese ihre Rolle im Islam? Wie stark werden sie vom Islam geprägt, geschüzt, diskriminiert?

Parallel zum Islam werden verschiedene spirituelle Praktiken angewendet, wie etwa das Wahrsagen durch weisse Muscheln. Männliche und weibliche Marabous bestimmen das emotionale Leben der Senegales/innen. Man holt sich in allen Lebeslagen deren Rat.

6. Tag
Wir wenden uns der afrikanischen Kreativität zu. Im Senegal gibt es sehr gute Schneider/innen. Auf einem Marktrundgang können wir traditionelle Stoffe einkaufen und diese danach bei einer Schneiderin zum Nähen in Auftrag geben.

7. Tag
Dieser Tag gehört der Musik. Wir kommen in Kontakt mit der Griot-Tradition. Die Griots sind das familiäre Gedächnis der noblen Familien Senegals und anderer westafrikanischer Länder. Griots sind nicht nur Geschichtenerzähler und Historiker, sondern auch Musiker und Tänzer, welche auf allen Familienfesten auftreten bzw. diese inszenieren. Obschon sie einer der unteren Kasten angehören, spielen sie eine ausserordentlich wichtige Rolle im Leben der westafrikanischen Kultur. Wir laden entweder Griots zu uns ein, oder gehen sie besuchen. Tanz wird ein Bestandteil dieses Tages sein. Nach Möglichkeit gehen wir nachs in eine grosse Disco, in der traditionelle Musik gespiel wird.

8. Tag
Freier Tag mit Ausschlafen, Brunch, "Verdauungs"-Gesprächen am Strand, Kartenschreiben. Wir geniessen die Tatsache, dass Stress und Eile in Afrika fast Fremdwörter sind...

9. Tag
Ausflug nach St. Louis, der alten Hauptstadt Senegals. Sie liegt ganz im Norden des Landes, nicht weit von der mauretanischen Grenze entfernt. Hier besuchen wir Frauen-Kooperativen und erleben, wie diese durch "Entwicklungsarbeit im Kleinen" ihr Leben und das ihrer Familien verbessern und dem afrikanischen Sprichwort Ehre erweisen: "Viele kleine Menschen, die an vielen kleinen Orten viele kleine Dinge tun, können das Antlitz der Erde verändern."

10. Tag
In St. Louis widmen wir uns weiter dem Thema Nord-Süd-Austausch. Wir erfahren eine neue Dimension der afrikanischen Realität, besuchen je nach Möglichkeit Projekte. Diskussion mit geladenen Gästen: Initiantinnen, Projktbeteiligte, Frauegruppen.

11. Tag
Ausfug in die Umgebung von St. Louis. Wir besuchen Frauenprojekte und tauschen uns mit betroffenen Frauen aus.

12. Tag
Auf der Rückfahrt nach Dakar machen wir einen Zwischenhalt und besichtigen Touba, die "heilige Stadt Senegals".

13. Tag
Zur freinen Verfügung in Dakar. Gelegenheit, letzte Einkäufe zu tätigen, allenfalls bei der Scheinderin oder beim Marabou vorbeizuschauen.

14. Tag
Ruhetag am Strand, Abschied von Freunden. Transfer zum Flughafen, Rückflug.

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